Nr.: 42
Steve Hanusch
Geb.: 02.12.1990
Nation:
Grösse: 179 cm
Gewicht: 85 kg
Schiesst: rechts

Im Sommer 2007 zog in das Internat des KEV81 ein junger Verteidiger ein, der zuvor in Mannheim Probleme gehabt hatte, sich durchzusetzen. Mit 1,79 m Größe und 80 kg Gewicht wies dieser nicht eben Gardemaße auf, konnte sich aber schnell einen Namen als technisch enorm versierter und läuferisch guter Blueliner machen. Er schaffte es sogar, sich in das Blickfeld der Pinguine zu spielen und nahm sogar am DEL-Training Teil. Allerdings entschied er sich dann zunächst, sein Glück in Berlin zu suchen. Nun kehrt dieser junge Blueliner, Steve Hanusch, an den Niederrhein zurück. Der am 02.12.1990 geborene Verteidiger gilt als ein großes Talent und Viele rund die Schwarz-Gelben bedauerten im Sommer 2008 seinen Abgang.

Anfänge in Weißwasser

Seine Karriere begann der gebürtige Cottbuser beim ES Weißwasser. In der Schüler Bundesliga zeigte er bereits sein Ausnahmetalent, als er in 27 Spielen für einen Verteidiger fast schon unglaubliche 31 Tore und 58 Punkte verbuchte! Insbesondere seine läuferische Überlegenheit und sein guter Schuss zeigten sich hier früh. Und auch in der DNL konnte er gleich seine Klasse unter Beweis stellen. In 36 Spielen der Saison 2005/06 kam er auf starke 11 Tore und 25 Punkte und gehörte damit schon im ersten Jahr der Ligenzugehörigkeit zu den besten Verteidigern der DNL.

Über Mannheim nach Krefeld

Diese starke Debütsaison machte natürlich auch das beste Nachwuchsteam der Republik, die Mannheimer Adler, aufmerksam und diese überzeugten ihn mit den optimalen Möglichkeiten, die sich in der Quadratestadt bieten, sich deren Leistungszentrum anzuschließen. Doch im tiefen Jungadler-Kader, in dem zumeist auch physisch starke Spieler dominieren, konnte er sich nicht so richtig in Szene setzen. Er bekam kaum Eiszeit in Überzahl und spielte insgesamt eine eher geringe Rolle. So verließ er Mannheim nach nur einer Saison mit 4 Punkten aus 34 Spielen wieder und wechselte an den Niederrhein. Er fand im Internat des KEV81 eine neue Heimat und avancierte vom Start weg zum besten Blueliner der Schwarz-Gelben, ja der Liga. 11 Tore und ganze 44 Punkte in 35 Spielen standen letztlich für ihn zu Buche. Und auch bei der U-18 WM kam er zum Einsatz und konnte in 6 Einsätzen ein Tor erzielen.

Wechsel nach Berlin

Obwohl er allerdings schon bei den Profis mittrainierte und hier einen guten Eindruck hinterließ, entschied er sich nun, nach Ablauf seiner DNL-Zeit, zum erneuten Wechsel. Die guten Bedingungen bei den Berliner Eisbären mit Oberligateam und einem starken Team in der DEL reizten ihn und so ging er in die Bundeshauptstadt. Und im Oberligateam des Serienmeisters schlug er ein wie eine Bombe! Ganze 7 Tore und 31 Punkte in 53 Spielen sind für einen frisch aus der Jugend kommenden Spieler – zumal einen Verteidiger – schier unglaubliche Werte! Er konnte sich auf diesem Wege sogar für das DEL-Team empfehlen und durfte 6 Mal in Deutschlands höchster Spielklasse auflaufen. Natürlich ging er nun mit großen Hoffnungen in die Saison 2009/10. Doch diese erfüllten sich nur teilweise. In der DEL kam er nur zu 2 weiteren Einsätzen, erneut ohne Punkte, und verbrachte die Saison weitgehend bei Kooperationspartner Dresden in der 2. Liga. Hier kam er auf 4 Zähler aus 44 Spielen.

Etablierung in der 2. Liga

Damit allerdings konnte sich der Rechtsschütze nicht für eine Rückkehr in die DEL empfehlen und fand sich in der Spielzeit 2010/11 in Crimmitschau wieder. Mit Berliner Förderlizenz lief er hier 45 Mal auf und verbuchte 3 Tore und 9 Punkte, sowie weitere 3 Zähler (ein Tor) in 8 Relegationsspielen. Hinzu kommen weitere 3 Einsätze für FASS Berlin in der Oberliga, er ein Tor und 3 Punkte erzielte. Im Sommer 2011 entschied er sich, einen neuen Anfang zu nehmen und wechselte zum Zweitliga-Topteam nach Landshut. Hier etablierte er sich als feste Größe und kam auf 2 Tore und 7 Punkte in 45 Spielen.

Wechsel an den Niederrhein

Die Verantwortlichen der Pinguine mochten, was sie sahen, und so überzeugte man den jungen, hochveranlagten Verteidiger, zurück in die Seidenstadt zu kommen. Das neue Nachwuchskonzept in Krefeld mit hervorragenden Bedingungen für junge Spieler tat hierzu sicher ein Übriges. Und so unterschrieb Steve einen Vertrag bis 2113. Die Fans der Schwarz-Gelben können sich auf einen talentierten und spielintelligenten Verteidiger freuen, der sicher noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist!