Mitja Robar
           
 

 

       
    Nr.:   51
    Mitja Robar
    Geb.:   04.01.1983
    Nation:  
    Grösse:   180 cm
    Gewicht:   80 kg
    Schiesst:   links
         
         
           

Gehirnerschütterungen sind schwerwiegende und schwer zu kalkulierende Verletzungen. Deshalb reagierten die Pinguine nun auf eben diese Verletzung von Lawrence Nycholat und verpflichteten mit Mitja Robar einen Spieler, der zusätzliche Erfahrung und ein technisches Element in die Verteidigung der Schwarz-Gelben bringen soll. Robar ist ein Spieler, dessen Qualitäten die Pinguine gut einschätzen können. Immerhin hat man zwei hervorragende Quellen im Team: Alexander Dück spielte eine Saison gemeinsam mit ihm in Jesenice, Rok Ticar sogar zwei. Und auch die Verantwortlichen selbst konnten sich in ein gutes Bild von dem Blueliner machen, als sie Rok beobachteten. Mitja ist ein eher spielerisch ausgerichteter Verteidiger, der mit 1,80 m Größe und 80 kg Gewicht nicht unter die Kategorie „Aufräumer“ zählt, der aber dennoch in der Lage ist, durch seine technische Fähigkeiten seinen Part gut zu spielen. Und Beispiele, wie kleinere Blueliner ihren Job hervorragend erledigen können haben die Pinguine ja in Dusan Milo oder Richard Pavlikovsky bereits in ihren Reihen. Zwar findet man im Internet auch Angaben bis hin zu 1,95 m Körpergröße, diese sind aber nicht korrekt! Geboren wurde der Linksschütze am 04.01.1983 im slowenischen (oder damals jugoslawischen) Maribor.

Anfänge im Profieishockey

Mitja begann seine Karriere beim HK Maribor in der Slowenischen Liga. In der Saison 2000/01 debütierte er noch 17-jährig im Profiteam und legte mit 7 Vorlagen in 19 Spielen durchaus respektable Statistiken hin. 2001/02 konnte er dann auch seine ersten Tore verbuchen und netzte in 13 Einsätzen dreimal ein. Seinen großen Durchbruch allerdings feierte der heutige A-Nationalspieler in der Saison 2002/03. In der Slowenischen Juniorenliga legte er für Maribor mit 9 Toren und 17 Punkten aus 16 Spielen mehr als einen Punkt pro Spiel hin und konnte parallel auch im Profiteam die Marke von einem Zähler pro Partie fast erreichen. Ebenfalls 9 Einschüsse und überragende 23 Zähler verbuchte der junge Blueliner in 24 Partien! Außerdem spielte er hin dieser Saison letztmals im Junioren-Nationalteam. Insgesamt nahm er an 3 Juniorenwelt- und einer Junioreneuropameisterschaft teil, wo er auf zwei Tore, 9 Punkte und +17 aus 18 Partien kam! Letztmals spielte er in der Saison 2003/04 für Maribor und erreichte in 15 Spielen 6 Tore und 10 Punkte. Während der Saison jedoch wechselte er zum HK Slavija, wo er in 15 Spielen der slowenischen, sowie der „Alpenliga“, auf ein Tor und zwei Punkte kam. 

Wechsel nach Ljubljana, Debüt im A-Nationalteam

Im Sommer 2004 dann wechselte er nicht nur zu Olimpija Ljubljana, sondern feierte auch seine Premiere im A-Nationalteam. Und wie! Zu 5 Einsätzen kam er im B-WM-Turnier. Und wenn schon seine 2 Tore und 3 Punkte eine starke Bilanz darstellen, so sind es die +14 umso mehr! Mit dem Verein nahm er sowohl an der slowenischen Meisterschaft, als auch an der Alpenliga teil. Insgesamt absolvierte er 43 Partien mit 3 Toren und 9 Punkten. Und auch in der Saison 2005/06 spielte er für die Hauptstädter. 21 Mal lief er in beiden Wettbewerben auf und kam auf 5 Tore und 10 Punkte. Bei der A-WM 2005  lief er 6 Mal auf, blieb aber ohne Zähler – ebenso wie 2006, als er nach 6 Spielen, wieder ohne Zähler, mit seinem Team leider abstieg.

Wechsel nach Jesenice

Im Sommer 2006 dann schloss sich der offensiv immer besser werdende Scharfschütze Acroni Jesenice an.  Mit 7 Toren und 29 Punkten aus 56 Spielen avancierte er hier auf Anhieb zum Topverteidiger und Leistungsträger. Allerdings konnte er diese starken Statistiken im folgenden Jahr nicht bestätigen und blieb mit einem Tor und 5 Punkten aus 33 Spielen unter seinen Vorjahreswerten, wobei er allerdings von Verletzungen zurückgeworfen wurde. In der Spielzeit 2008/09 allerdings war er wieder zurück. Mit einem Tor und 15 Punkten aus 51 Spielen fand er langsam wieder Anschluss an seine guten Offensivleistungen. Den endgültigen offensiven  Durchbruch feierte er dann just in der Spielzeit, in der er mit den neuen Mitspielern Dück und Ticar gemeinsam auflief: 2009/10 kam er in 46 Spielen auf 11 Einschüsse und war damit bester Blueliner seines Teams. Seine 20 Punkte standen nur hinter Alex Dücks 28 Zählern an. 

Letzte Saison: Topverteidiger in Jesenice

In der vergangenen Saison 2010/11 dann dominierte er die blaue Linie in Jesenice. Mit 5 Toren und 31 Punkten aus 51 Spielen war er bester Verteidiger seiner Mannschaft und stand auch ligaweit in den Top-20. Mit Yannik Tremblay, Darcy Werenka oder Rob Sandrock fanden sich auch durchaus bekannte Namen aus der DEL in seinen offensiven Regionen. Im Sommer wagte er dann den Schritt nach Finnland zu Lukko Rauma. Allerdings kam er hier nicht so zurecht, wie er sich das vorstellte und blieb letztlich mit 11 Einsätzen ohne Punkte unter seinen Möglichkeiten. Die Pinguine aber waren sportlich wie charakterlich nach ihren Beobachtungen und den Aussagen seiner ehemaligen Teamgefährten überzeugt und entschieden sich, den gerade 29-Jährigen bis Saisonende unter Vertrag zu nehmen.